Kriminalitätspräventionsrat

Kriminalitätspräventionsrat im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Der Kriminalitätspräventionsrat (KPR) des Landkreises Ludwigslust- Parchim konstituierte sich auf Grundlage der am 12.12.2011 durchgeführten Beratung der beiden Präventionsräte der Altkreise Parchim und Ludwigslust.  

Im Kriminalitätspräventionsrat (KPR) werden Vertreter aus verschiedenen Institutionen gemeinsam die Präventionsarbeit im Bereich der Kriminalitätsvorbeugung als beratendes und koordinierendes Gremium begleiten. Der Zusammenschluss aus Vertretern der Fachdienste der Kreisverwaltung, der Polizei, der Gerichte, des Schulamtes, der Kreisvereinigungen Städte- und Gemeindetag und des Kreissportbundes wird darauf achten, dass die Präventionsarbeit kreisweit und auch altersgruppenübergreifend ihre Beachtung findet. 

Zu konkreten aktuellen Themen werden unter dem Dach des Kriminalitätspräventionsrates Arbeitsgruppen einen fachlichen und konstruktiven Austausch gewährleisten. Den Vorsitz des Kriminalitätspräventionsrates übernimmt der Landrat, Rolf Christiansen.

Projekte, allgemeine Hinweise

Was für Projekte können gefördert werden?

Der Kriminalitätspräventionsrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim hat durch die Förderung des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung MV die Möglichkeit, sich auch finanziell an Aktionen und Projekten zur Kriminalitätsvorbeugung zu beteiligen und so eine Unterstützung bei der Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zu gewährleisten.

Wie und Wo werden Projekte beantragt?

Interessierte Vereine und Verbände können sich bei der Koordinatorin des Kriminalitätspräventionsrates informieren.  

Projekt Demokratie leben"

Bundesprogramm „Demokratie leben!“ startet im Landkreis Ludwigslust-Parchim

 

Vereine, Verbände und Initiativen können ab sofort Projektideen einreichen

 

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim startet jetzt das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“. Nach der Auftaktveranstaltung und der ersten Sitzung des Begleitausschusses, in der wichtige Rahmendaten der Umsetzung im Landkreis abgesteckt wurden, können nun Vereine, Verbände und Initiativen ihre Projektideen einreichen.

 

Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ will ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf der kommunalen, regionalen und überregionalen Ebene fördern. Vereine, Projekte und Initiativen werden unterstützt, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie zum Beispiel Rassismus und Antisemitismus arbeiten. Darüber hinaus können auch andere Formen von Demokratie- und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, von politisierter oder vorgeblich politisch bzw. vorgeblich religiös legitimierter Gewalt, von Hass und politischer Radikalisierung Gegenstand präventiver Arbeit und damit Gegenstand der Förderung durch das Bundesprogramm sein.

Im Gegensatz zum Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenzen stärken“, welches nur im Gebiet des alten Landkreises Ludwigslust unterstützen konnte, sind nun Vereine, Verbände und Initiativen im gesamten Landkreis Ludwigslust-Parchim angesprochen, sich mit Projektideen zu beteiligen.

 

Nähere Informationen zum Antragsverfahren sind erhältlich bei Doreen Radelow, Koordinatorin des Bundesprogramms im Landkreis Ludwigslust-Parchim, Telefon 03871 722-1603, E-Mail Doreen.Radelow@kreis-lup.de

Stichwort Begleitausschuss

Stichwort Begleitausschuss:

Die Einrichtung eines Begleitausschusses in der Vertreterinnen und Vertreter der verschiedensten zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteure welche gemeinsam die kommunale Strategie des Landkreises diskutieren und auf regionale Problemlagen reagieren können hat sich im Netzwerk des sozialen Aktionsplanes des Altlandkreises Ludwigslust bewährt. (Anm.: Bis 2014 konnte das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenzen stärken“ nur im Gebiet des Altkreises Ludwigslust umgesetzt werden.) Da in diesem Begleitausschuss neben fachlichen Akteuren wie z.B. dem Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg auch BürgermeisterInnen als regionale Partner vor Ort ebenso wie regionale im Themenbereich aktive Vereine und Verbände aber auch die Verwaltungsebene des Landkreises einbezogen werden, ist eine allumfassende und vielseitige Betrachtung der Problemlage möglich. Das Netzwerk des Altlandkreises Ludwigslust besteht, die Partner kennen sich und kooperieren langjährig miteinander. Im Gebiet des Altkreises Parchim werden diese Strukturen nun aufgebaut. D.h. neben den bestehenden Partnern aus Verwaltung und vorhandenem Netzwerk des Altkreises Ludwigslust werden jetzt die entsprechenden Partner des Altkreises Parchim eingebunden.

 

Begleitausschuss mit den verschiedenen Akteuren und Institutionen setzt sich wie folgt zusammen: Eltern/ Kreiselternrat, Mehrgenerationenhäuser mit ihren Netzwerken, RAA MV e.V, Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin, Koordinatorin Präventionsrat, Vertreter Kreisseniorenbeirat, Kreisschülerrat/Jugendforum, Kreisjugendring, , Vertreter der Politik, Verwaltung der entsprechenden fachlichen Bereiche, Kirche, Pädagogen/SchulleiterInnen, BürgermeisterInnen.

 

Auf der ersten Sitzung waren noch nicht alle geplanten BGA-Mitglieder anwesend.

 

 

Bildunterschrift:

Mitglieder des Begleitausschusses kamen kürzlich zur ersten Sitzung in Parchim zusammen (v.l.): Heidrun Dräger (Gleichstellungsbeauftragte/ Büro für Chancengleichheit), Cornelia Wiedow (stellvertretend für den Landtagsabgeordneten Detlef Müller), Markus Welz (Kreisjugendring), Inge Rodbertus (Fachdienst Jugend),  Norbert Weber (Evangelisches Kinder- und Jugendwerk Mecklenburg), Andrea Faust (Fachdienst Gesundheit/ Kreiselternrat), Doreen Radelow (Koordinatorin Bundesprogramm/ Kriminalitätspräventionsrat), Ute Lindenau (Bürgermeisterin Lübtheen), Andreas Neumann (Beigeordneter des Landrates), Kerstin Schünemann (Mehrgenerationenhaus Lübz) Katrin Schulz (Regionalzentrum Westmecklenburg, RAA MV), Fabian Vogel (Mehrgenerationenhaus Ludwigslust). Foto: Landkreis Ludwigslust-Parchim

 

 

Begleitausschuss